Jubiläum. 5 Jahre JOSHMARTIN.

Es ist tatsächlich bereits 5 Jahre her, seit sich Jay und Chrigi im Frühling 2015 selbstständig gemacht haben. Höchste Zeit darauf anzustossen!

Dank Damian haben wir diesen «Geburtstag» nicht vergessen. Und Feste werden bei uns auch kurzfristig organisiert und gefeiert. Im Sommer und für einmal unter freiem Himmel sollte es sein. 

So haben wir uns, alle in Begleitung und mit den Kids, in meinem Garten direkt am Fluss an die Feuerküche gewagt. Draussen gemeinsam über dem offenen Feuer zu kochen, macht Essen zu einem ganz neuen Erlebnis. 

Mit wenig Kochutensilien, dafür mit vielen frischen und leckeren Grundnahrungsmitteln, genügend Holz, um zwei Feuerstellen über 10 Stunden am brennen halten zu können und einem Wetterbericht, der diesen Anlass auch Corona-konform unterstützt, haben wir uns Mitte Juli an die Töpfe gewagt. 

Zuerst gab es Frühlingszwiebeln, Spitzpaprika, Cherry-Tomaten und Speckdatteln vom Grill sowie Oberginen und Metzgerzwiebeln direkt aus der Glut, dazu eine Randen-Crème fraîche, Hummus und eine aufwändige Romesco-Sauce, garniert mit Granatapfelkernen und frischen Kräutern aus dem eigenen Garten. Danach eine Shakshuka, ein feiner Eintopf aus dem mittleren Osten. Wir haben sie in der Gusseisenpfanne mit Wachteleiern vom Nachbarn zubereitet. Später dann flüssiger Camembert aus der Holzschachtel mit Erdbeergonfi sowie Olivenbrot aus dem Gusseisentopf. 

Währenddessen wurde gebadet, das Flussufer erkundet, gemütlich zusammen gesessen, Shisha geraucht, Steinmännli aufgetürmt und natürlich auf das Jubiläum angestossen! Mehrmals. 

Obwohl ein grosser Feuertopf vorhanden war, war dann das Umrühren des «Spezzatino di manzo», ein Schmorgericht aus dem Tessin, eine kräftezehrende Fingerspitzenübung, welche Jony aber gewohnt souverän gemeistert hat. Herrlich, welch’ rauchige Umami-Aromen dieser urigen Zubereitungsart zu entlocken sind. 

Das Wetter hat nicht ganz so mitgemacht wie erhofft. Aber wir haben uns auch nach dem fünften Regenguss nicht beirren lassen und sind auch zu später Stunde bei Nieselregen noch rund ums Feuer gesessen. Zugegeben, die frischen Feigen im Portweinsud haben wir dann nach Mitternacht drinnen in der Küche gezaubert. 

Schön wars.
Auf die Einfachheit. Auf das Feuer. Auf das Zusammensein.

 


Die Inspiration für unsere Menüs.


Laufende Holzlieferungen waren essenziell.


Viele frische Zutaten…


…und Gusseisentöpfe.


Wir starteten mit sonnigem Badewetter.


Die Vorspeise duftet bereits vor sich hin.


Jeder konnte sich nach Lust und Hunger bedienen.


Feueroberginen direkt aus der Glut.


Die Natur unter den Füssen und auf dem Teller.


Bier und Zeit.


Das warme Olivenbrot hat auch den Kleinsten geschmeckt.


Nur die Füsse baden oder gar ein Kopfsprung?


Neue Mitarbeiter, neue Sitten.


Ein glücklicher Leo.


Auf den heissen Steinen hätte auch gut noch Fisch gegart werden können.


40 Wachteleier später.


Der Nachwuchs ist immer begeistert dabei.


Shakshuka mit Ochsenherztomaten und Wachteleiern.


Jony an der zweiten Feuerstelle.


Es duftet bereits verführerisch.


Regen? Uns doch egal.


Noch mehr Feuer.


«Spezzatino di manzo». Es war so lecker, dass das Fotografieren schlicht vergessen ging.


Genügend Stühle wären also vorhanden gewesen.


Abendstimmung.